Musée International
de la Croix-Rouge et du Croissant-Rouge
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Humanitäre Hilfe, eine asymmetrische Geste?


In einer Welt, wo sich humanitäre Krisen vervielfachen, ist die Ko-Konstruktion mit lokalen Beteiligten.innen und der betroffenen Bevölkerung eine wesentliche Voraussetzung für gerechtere, wirksamere und nachhaltigere Antworten. Doch was bedeutet Ko-Konstruktion wirklich, und was steht auf dem Spiel, wenn humanitäre Maßnahmen neu überdacht werden? Wer hat wirklich die Entscheidungsmacht, und welche partizipativen Strategien gibt es, die über einfache Konsultationen hinausgehen und die betroffenen Bevölkerungsgruppen umfassend einbeziehen? Wie kann die Ko-Konstruktion, die auf einem Konzept der Fürsorge basiert, die Entwicklung der Institutionen unterstützen und uns dazu bringen, die Beziehung zwischen den „Betreuern“ und den „Betreuten“ umzudenken? 

Vier Experten.innen aus den Bereichen humanitäre Hilfe, Forschung und soziale Eingliederung werden diese Fragen diskutieren, wobei jeder seine eigene Perspektive und sein Fachwissen einbringt. Die Konferenz wird von Valérie Gorin, Leiterin des Bereichs Lernen am Genfer Zentrum für humanitäre Studien, moderiert.

Diese Veranstaltung wird in französischer Sprache geführt

Personen, die ein Podiumsgespräch leiten
© Internationales Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum

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